Chur, 24. März 2026. Der Weg zu den Special Olympics World Winter Games Switzerland 2029 hat spürbar an Momentum gewonnen. Mit der offiziellen Unterzeichnung des Durchführungsvertrags für die World Winter Games 2029 in Chur wurde ein zentraler Meilenstein erreicht. Der Vertrag regelt die Rechte und Pflichten aller beteiligten Partner und markiert – drei Jahre vor den Spielen – den Über-gang in die Umsetzungsphase. Der Besuch von Dr. Timothy Shriver brachte internationale Aufmerksamkeit und politische Rückendeckung auf höchster Ebene. Parallel dazu liefert eine repräsentative Marktforschungsstudie als Ausgangspunkt (Nullmessung) für weitere Messungen in den kommenden Jahren eine solide Ausgangslage: Inklusion geniesst breite gesellschaftliche Unterstützung, und dort, wo die Spiele bekannt sind, ist ihr Image exzellent. Mit dem Relaunch der Website ist nun auch die digitale Plattform gesetzt: sichtbar, vernetzend und zukunftsorientiert.
Ein Besuch, der bewegt
Begegnungen auf Bundesratsebene, der Austausch mit Athlet*innen und der gesellschaftliche Dialog an der Universität: Der Besuch von Dr. Timothy Shriver setzte in kurzer Zeit wichtige Impulse für die Special Olympics World Winter Games Switzerland 2029. Als Chairman von Special Olympics International und Sohn der Gründerin Eunice Kennedy Shriver verlieh er dem Projekt internationale Strahlkraft. Seine Botschaft war unmissverständlich: Die World Winter Games 2029 sind mehr als ein Sportereignis, sie sind ein starkes gesellschaftliches Signal. In Bern wurde er von zwei Mitgliedern des Bundesrates empfangen: Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Bundesrat Martin Pfister.
Ebenfalls Teil der Delegation war Susan Wang, Sargent Shriver Global Messenger und internationale Athletenvertreterin von Special Olympics. In ihrer Rolle bringt sie weltweit die Perspektive von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in gesellschaftliche und politische Diskussionen ein. Auch in der Schweiz stand sie im direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Organisationen und machte deutlich, welche Wirkung inklusive Sportangebote auf das Leben von Athletinnen und Athleten haben können. Mit ihrer persönlichen Geschichte und ihrem Engagement steht sie exemplarisch für die Kraft und Sichtbarkeit der Special Olympics Bewegung.
Bundesrat Martin Pfister, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport: «Ich freue mich auf die Special Olympics World Winter Games Switzerland 2029. Sie sind eine Plattform für Athletinnen und Athleten mit geistiger Beeinträchtigung und werden dazu beitragen, die Schweiz zu einer noch inklusiveren Gesellschaft zu machen.»
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) «Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen hat für den Bundesrat grosse Bedeutung. Die Special Olympics World Winter Games Switzerland 2029 bieten Athletinnen und Athleten mit geistiger Beeinträchtigung eine internationale Plattform, um ihre Leistungen zu zeigen. Gleichzeitig machen sie zentrale Werte der Inklusion sichtbar – Chancengerechtigkeit, Respekt und Würde.»
Dr. Timothy Shriver, Chairman Special Olympics International unterstreicht: «Mit diesen Spielen zeigt die Schweiz, dass Inklusion keine abstrakte Idee ist, sondern gelebte Realität. Wenn wir Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ins Zentrum unserer Gemeinschaften und unseres Lebens stellen, stärken wir den Zusammenhalt unserer gesamten Gesellschaft.»
Susan Wang, Sargent Shriver Global Messenger ergänzte: «Die World Winter Games in der Schweiz sind eine einzigartige Chance für Athletinnen und Athleten aus aller Welt, zusammenzukommen und die Kraft von Inklusion durch Sport zu erleben.»
Persönlich und unmittelbar wurde es bei der Begegnung mit Athlet*innen in der Eishalle Chur – dort, wo die Bewegung ihren Ursprung hat: auf dem Spielfeld. In Zürich setzte Shriver den Dialog fort und sprach an der Universität Zürich, in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut, über Menschenwürde, Verantwortung und die Kraft des Sports, Barrieren zu überwinden. Der Tenor aller Stationen: 2029 geht es nicht nur um Wettkämpfe. Es geht um Haltung.
Die Schweiz ist bereit
Eine repräsentative Nullmessung zur Bekanntheit, Wahrnehmung und gesellschaftlichen Verankerung von Special Olympics in der Schweiz zeichnet ein klares Bild: Die Ausgangslage für die World Winter Games Switzerland 2029 ist stark. Bereits heute wird Inklusion von einer Mehrheit der Bevölkerung als zentrales gesellschaftliches Ziel verstanden, mit hoher emotionaler Zustimmung. Dort, wo die Special Olympics World Games bekannt sind, geniessen sie ein exzellentes Image. Sie stehen für Glaubwürdigkeit, Professionalität und starke Werte. Vertrauen ist vorhanden, Reichweite ist die nächste Aufgabe. Gerade darin liegt das Potenzial: Mit wachsender Bekanntheit steigt auch die gesellschaftliche Wirkung. Besonders deutlich zeigen sich zudem positive Sponsoringeffekte. Unternehmen, die sich im Umfeld der Special Olympics engagieren, gewinnen messbar an Sympathie und Vertrauen, ein starkes Signal für die Attraktivität der Plattform.
Die Basis ist gelegt. Jetzt geht es darum, Sichtbarkeit zu erhöhen, Menschen zu verbinden und Inklusion nachhaltig im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
Digitale Bühne, der Countdown läuft
Mit dem Relaunch der offiziellen Website startet Switzerland2029 auch digital in die nächste Phase. Die Plattform wird zur zentralen Drehscheibe für Information, Aktivierung und Reichweite und macht eines sichtbar: Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und die Vorfreude wächst. Ein integrierter Countdown markiert den Weg bis zum 10. März 2029 und schafft kontinuierliche Aufmerksamkeit. Die Website bündelt News, Hintergründe und Geschichten, rückt Athlet*innen ins Zentrum und zeigt Schritt für Schritt, wie die Schweiz sich auf dieses internationale Grossereignis vorbereitet.
So entsteht nicht nur Information, sondern Beteiligung. Awareness wächst. Die Bewegung gewinnt an Sichtbarkeit – national wie international. Switzerland2029: Mehr als Winterspiele.
2029: Ein gemeinsames Versprechen
Im März 2029 wird die Schweiz Gastgeberin der Special Olympics World Winter Games sein und damit ein starkes Zeichen für Teilhabe, Gleichstellung und gelebte Inklusion setzen. Was heute an Dynamik gewinnt, mündet 2029 in ein internationales Ereignis mit nachhaltiger Wirkung für den Sport und für die Gesellschaft.
«Switzerland 2029 ist eine Einladung an die ganze Schweiz, Teil einer einzigartigen Bewegung zu werden. Diese Spiele stehen für Freude, Begegnung und den Mut, Inklusion sichtbar zu leben.»
Medienkontakte bei Rückfragen:
World Winter Games Switzerland 2029
Sarina Künzli, Head of Communication, sarina.kuenzli@switzerland2029.org, +41 78 818 31 16
Switzerland 2029
Die Schweiz begrüsst 2029 die weltweite Bewegung von Special Olympics: Vom 10. bis 17. März 2029 finden die Special Olympics World Winter Games in der Schweiz statt. 3’700 Delegationsmitglieder, darunter 2’500 Athlet*innen und 900 Coaches aus mehr als 100 Ländern werden erwartet.
Die Games sind nach den Olympischen Winterspielen die zweitgrösste Wintersportveranstaltung weltweit und stehen für weit mehr als sportliche Wettbewerbe. Sie setzen ein starkes Zeichen für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und für eine inklusive Gesellschaft mit gleichberechtigtem Zugang zu Sport, Bildung, Gesundheit und allen Aspekten des Lebens.
Die Eröffnungsfeier findet am 10. März 2029 im Stadion Letzigrund in Zürich statt. Die sportlichen Wettbewerbe werden im Kanton Graubünden durchgeführt: Ski Alpin und Snowboard in Arosa; Eiskunstlauf, Short Track und Unihockey in Chur; Langlauf, Schneeschuhlauf und Tanz in Lenzerheide. Ergänzt wird der Sport durch das schweizweite «Host Town Program», das alle Regionen aktiv einbezieht. Während der Veranstaltungstage werden täglich rund 13’000 Personen – Athlet*innen, Coaches, Familienangehörige, Gäste aus dem Ausland, Volunteers und Medien unterwegs sein.
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